Radsportverein Wanderlust Methler qualifiziert sich für die Deutsche Meisterschaft

Jubelszenen in der Eichendorffhalle in Methler beim Qualifikationstrunier zur Deutschen Meisterschaft. In der Nachwuchsklasse U13 im 2er-Radball erreichte die Mannschaft des RV Wanderlust Methler mit Lennard Arns / Lorenz Krüger den 2. Tabellenplatz.

Diese Platzierung bedeutete gleichzeitig die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Duderstadt (Göttingen). Nach 36 Jahren nimmt der RV Wanderlust Methler erstmals wieder an einer Deutschen Meisterschaft im Radball teil. Sechs Mannschaften hatten sich für dieses Halbfinale qualifiziert und kämpften in der Sporthalle der Eichendorffschule um die begehrten zwei Qualifikationsplätze.

Die Siegerehrung

In der ersten Begegnung für das Methleraner Team stand mit Bonlanden (WTB) eine gemischte Mannschaft auf der Fläche. Ein Mädchen spielte in der gegnerischen Mannschaft mit, was bisher noch selten ist. Arns / Krüger taten sich in ihrem ersten Spiel schwer. Trotz einer 2:0 Führung konnten die Spieler ihre Nervosität nicht ablegen und das ging auch in der 2. Hälfte so weiter. Am Ende stand jedoch ein klarer 4:0 Sieg auf dem Papier, aber der allgemeine Tenor: Das geht besser!

Auch die 2. Partie gegen Klein-Gerau (HES) verlief ähnlich. Nach einem 1:0 Halbzeitstand stand es in der 2. Hälfte plötzlich 2:3. Der gegnerische Außenspieler mache es dem Methleraner Duo sehr schwer. Es waren nur noch ca. 90 Sekunden zu spielen und mit der Brechstange und starkem kämpferischem Einsatz wurde das Spiel noch gedreht und am Ende stand es 4:3 für Methler.

Nach diesem Kraftakt war auch im Spiel gegen Lüblow (MEV) keine Sicherheit. Zur Pause stand es 2:0 für Methler. Ein schnelles Tor direkt nach Wiederanpfiff war dann der Dosenöffner. Von da lief es wie gewünscht und ein deutlicher 7:0 Sieg zeigte endlich einmal die wahre Leistungsstärke der Mannschaft.



Gegen Gärtringen (WTB) gab es dann keine Probleme. Nach einem 2:0 Halbzeitstand lautete der Endstand 5:0. Damit war der 2. Tabellenplatz sicher und die Qualifikation zur DM geschafft.

Aber es stand noch eine Begegnung gegen Reichenbach (WTB) auf dem Spielplan. Es ging um Platz 1, beide Teams hatten die Qualifikation sicher, aber beide Mannschaften wollten auch gewinnen. Es wurde ein hochklassiges und spannendes Spiel, das einem Endspiel würdig war. Methler hatte einen Traumstart und ging mit 2:0 in Führung, aber Reichenbach konnte bis zur Halbzeitpause noch ausgleichen. In der 2. Hälfte ging Reichenbach mit 3:2 in Führung und konnte diese bis zum Spielende verteidigen.

Reichenbach und Methler werden am 30. und 31. Mai in Duderstadt bei der deutschen Meisterschaft antreten. Auf den weiteren Plätzen folgten Gärtingen, Klein-Gerau, Bonlanden und Lüblow.

9. Mai – Halbfinale zur DM im Radball der U 13 in Eichendorffhalle in Methler

Ungeschlagen mit 5 Siegen in 5 Spielen und einer überragenden Tordifferenz von 34:2 Toren überzeugte das Nachwuchsteam Lennard Arns und Lorenz Krüger vom Radsportverein Wanderlust Methler am 19. April im hessischen Klein-Gerau und überraschte damit alle.

Mit diesem überragenden Ergebnis hat sich das U13-Radballteam beim DM-Viertelfinale  für das DM-Halbfinale qualifiziert.

Wie wichtig der Tagessieg war, zeigte dann die Auslosung zum Halbfinale.

Eines von vier Halbfinals wird am 09.05 in Methler ab 14:00 Uhr in der Eichendorffhalle an der Einsteinstraße stattfinden. Dafür zieht der RV Wanderlust von der Halle im Bürgerhaus in die weitaus größere Eichendorffhalle um. Dort haben wesentlich mehr Zuschauer Platz, um die Nachwuchsmannschaft vom Trainerteam Klaus Poddig, Uwe Arns und Herbert Schreinber anzufeuern. Die jeweils beiden Erstplatzierten qualifizieren sich für die DM.

Der Eintritt ist frei! Es werden Kaffee, Kuchen und Bratwurst angeboten.

Radballmannschaft vom RV Wanderlust Methler zur Deutschen Meisterschaft?

Entscheidung beim DM-Halbfinale in der Eichendorffhalle in Methler

„Nichts ist unmöglich“, sagt Klaus Poddig, Sportwart des Radsportverein Wanderlust Methler nach dem furiosen Auftritt des U 13 Mannschaft im 2er Radball des RV Wanderlust Methler. Das Team Lorenz Krüger/Lennard Arns spielten beim Viertelfinale im hessischen Klein-Gerau alles in Grund und Boden. Mit 15 von 15 zu holenden Punkten und einem sagenhaften Torverhältnis von 34:2 Toren gewannen sie unangefochten das Turnier.

„Genügend Selbstvertrauen haben sie getankt“ meinen auch die zum Trainerteam gehörenden Uwe Arns und Herbert Schreiber, um am Samstag ab 14:00 Uhr beim Radball Halbfinale in der Sporthalle der Eichendorffschule einen der beiden ersten Plätze zu erreichen, die zur Qualifikation der Finalrunde im niedersächsischen Duderstadt notwendig sind.

Als Gegner werden erwartet:

  • Reichenbach (WTB), die Mannschaft hatte ebenso überzeugend ihr Viertelfinale gewonnen, wie Methler;
  • Lüblow 2 (MEV) und Bonlanden 2 (WTB), beide Teams belegten in ihrem Viertelfinale jeweils den 2. Platz;
  • Gärtringen (WTB) und Klein-Gerau 1 (HES), jeweils Tabellendritte in ihrem Viertelfinale.

Nur die beiden Tabellenersten werden sich für die Deutsche Meisterschaft in Duderstadt (NDS) am 30. und 31. Mai qualifizieren.

Der große Favorit am Samstag ist Reichenbach, Chancen rechnet sich aber auch das Methleraner Duo aus.

Zu unterschätzen ist aber keines der gegnerischen Teams. Man kennt die Mannschaften nicht und sieht nur die Ergebnisse aus der Qualifikation. Nachdem in den letzten Jahren eine Teilnahme des RV Methler im Halbfinale in unterschiedlichen Spielklassen (U13, U15, U17 und U19) jeweils mit dem 6. Platz endete, sind dieses Mal die Erwartungen höher.

Vielleicht gelingt es dem RV Methler nach der Teilnahme 1969 (2. Platz) und 1990 (8.Platz) wieder einmal an einer Deutschen Meisterschaft im Radball teilzunehmen.

Wenn ein Dorf sein Herz wiederfindet – RV Wanderlust stellte den Maibaum auf

Es gibt Momente, in denen ein Ort spürbar atmet. In denen Menschen zusammenkommen, weil sie mehr verbindet als Straßen und Hausnummern. Am 30. April hat Methler wieder einen solchen Moment erlebt: Der Maibaum kehrte zurück in den Dorfkern – und mit ihm ein Stück Heimatgefühl, wonach sich viele Menschen im Dorf sehnten.

Ein Symbol, das mehr trägt als Fahnen

Der Maibaum ist für Methler weit mehr als eine geschmückte Fahnenstange. Er ist ein Zeichen dafür, dass Traditionen nicht verschwinden müssen, wenn Menschen sie weitertragen. Dass Gemeinschaft entsteht, wenn jemand den ersten Schritt macht. Der RV Wanderlust Methler hat diesen Schritt getan. Mit Unterstützung aus dem Bürgerhaushalt konnten die zerschlissenen Fahnen erneuert werden – und plötzlich war klar: Der Maibaum gehört wieder ins Herz des Dorfes.



Ein Nachmittag, der Menschen zusammenbringt

Zunächst öffneten um 15:30 Uhr die Türen des Vereinsheims, und es duftete nicht nur nach Kaffee und Kuchen. Es schmeckte nach Begegnung, nach Gesprächen, nach dem Gefühl, willkommen zu sein. Und als um 17:30 Uhr die Männertruppe des Vereins den Maibaum mit reiner Muskelkraft aufrichtete, war es mehr als nur ein sportlicher Akt. Es war ein Moment, in dem Methler zeigte: Wir können das gemeinsam.

Die vom Bürgerhaushalt finanzierten neuen Fahnen tragen das Methleraner Wappen. Das 1954 entstandene Gemeindewappen entstammt dem Wappen der 1440 ausgestorbenen namensgebenden Adelsfamilie der Herren von Methler. – ein Stück Geschichte. Daneben weht die Fahne mit dem Vereinswappen des RV Wanderlust, der im vergangenen Jahr sein 125jähriges Vereinsjubiläum feierte. Das Wappen ziert ein Fahrrad als Symbol für Bewegung, Zusammenhalt und den Mut, Dinge voranzubringen.

Beide Fahnen zusammen erzählen eine Geschichte: die eines Dorfes, das seine Wurzeln kennt und trotzdem nach vorne schaut.



Worte, die verbinden – und ein Abend, der bleibt

Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Kamen Denis Aschhoff sprach ein emotionales und lobendes Grußwort. Doch die eigentliche Botschaft entstand zwischen den Menschen: beim Lachen, beim Anstoßen, beim Duft von Grillwürstchen, der sich über den Platz legte. Der Musiker „Jonny“ sorgte mit seinem Partner Ingo für einen Abend, der im Gedächtnis bleibt.

Es ist die Botschaft, dass Methler lebt. Dass Traditionen nur dann stark sind, wenn Menschen sie mit Herz füllen. Und dass ein Maibaum manchmal mehr bewirken kann als viele große Worte.

Traditionelle Pättkesfahrt des RV Wanderlust Methler am 4. Juni

Der Radsportverein RV Wanderlust Methler 1900 e.V. lädt am Donnerstag, den 4. Juni (Fronleichnam), zur beliebten Pättkesfahrt ein.

Die Veranstaltung bietet eine familienfreundliche Fahrradtour durch eine malerische Landschaft und richtet sich an Teilnehmer jeden Alters.

Startpunkt der Tour ist um 10:00 Uhr am Vereinsheim des RV Wanderlust Methler, Otto-Prein-Str. 29, direkt am Vorplatz der Pizzeria „Bei Tino“. Die Strecke wurde von Vereinsmitglied und „Pfadfinder“ Holger Locke sorgfältig ausgearbeitet, um eine entspannte und genussvolle Fahrt zu garantieren.

Weiterlesen

RV Methler U13 im Halbfinale zur DM

Einen großartigen Erfolg und ein überragendes Ergebnis erreichte das U13 Team (Lennard Arns und Lorenz Krüger) des RV Wanderlust Methler beim Viertelfinale in Klein-Gerau.

Ungeschlagen mit 5 Siegen in 5 Spielen und einer überragenden Tordifferenz von 34:2 Toren überzeugte das Nachwuchsteam und überraschte damit alle. Da man die Spielstärke der gegnerischen Mannschaften nicht kannte, war man im Vorfeld noch skeptisch. Weiterlesen

RV Nachwuchs zum Training in Oelde

Mit 5 Kindern nahm der RV Wanderlust Methler an einem Anfängertraining in Oelde teil. Durchgeführt wurde der Lehrgang vom NRW Nachwuchs Koordinator Ralf Fischer mit Unterstützung 2 aktiver Radballer aus Oelde. Insgesamt nahmen 19 (!) Kinder im Alter von 6 -13 Jahren daran teil. Alle Kinder waren mit Feuereifer dabei und waren nach insgesamt 5 Stunden, incl. Mittagspause (es gab Pizza zur Stärkung), durchweg Ko. Zum Abschluss gab es für alle Teilnehmer noch eine Teilnehmerurkunde.


U13 beim Länderkampf NRW – Flandern in Köln

Am vergangenem Samstag folgte die U13 Mannschaft des RV Wanderlust Methler (Lennard Arns/Lorenz Krüger) einer Einladung des Landesverbandes NRW zum Länderkampf NRW – Flandern in Köln.

Außer dem Methleraner Team gingen für NRW noch Suderwich U13, Düsseldorf U15 und das heimische Team aus Köln-Stammheim U15 an den Start. Für Flandern starteten Genk U13, Beringen U15, Genk 1 U15 und Genk 2 U15. Dabei mussten alle NRW-Teams gegen die Teams aus Flandern antreten, ohne Berücksichtigung der Altersklasse. Das Methleraner Duo legte einen gelungenen Start hin. Gegen die U13 Mannschaft aus Genk gab es einen ungefährdeten 5:0 Sieg.

Weiterlesen

Wenn ein Dorf sein Herz wiederfindet – Methler stellt den Maibaum auf

Es gibt Momente, in denen ein Ort spürbar atmet. In denen Menschen zusammenkommen, weil sie mehr verbindet als Straßen und Hausnummern. Am 30. April wird Methler wieder einen solchen Moment erleben: Der Maibaum kehrt zurück in den Dorfkern – und mit ihm ein Stück Heimatgefühl, wonach sich viele Menschen im Dorf sehnen.

Ein Symbol, das mehr trägt als Fahnen

Der Maibaum ist für Methler weit mehr als eine geschmückte Fahnenstange. Er ist ein Zeichen dafür, dass Traditionen nicht verschwinden müssen, wenn Menschen sie weitertragen. Dass Ge-meinschaft entsteht, wenn jemand den ersten Schritt macht. Der RV Wanderlust Methler hat diesen Schritt getan. Mit Unterstützung aus dem Bürgerhaushalt konnten die zerschlissenen Fahnen er-neuert werden – und plötzlich war klar: Der Maibaum gehört wieder ins Herz des Dorfes.

Weiterlesen

Bacchus gibt den Löffel ab – und Methler feiert seinen wohl fröhlichsten Trauerfall

Alte Tradition wird weitergeführt

In Methler wurde am Veilchendienstag wieder ein ganz besonderer „Trauerfall“ begangen: Der Radsportverein Wanderlust Methler 1900 e.V. verabschiedete den Gott des Weines – alias Bacchus – mit einer Mischung aus Wehmut, Gelächter und einer Prise hochprozentiger Symbolik. Die traditionelle Bacchusverbrennung, die seit 2020 im neuen Vereinsheim wieder zelebriert wird, lockte erneut zahlreiche Trauergäste an, die sich tapfer dem emotionalen Ausnahmezustand stellten.

Ein Sarg, ein Holzwurm und ein Gott, der gut brennt

Wie jedes Jahr wurde die Strohpuppe, die Bacchus darstellt, liebevoll ausgestopft – vermutlich mit allem, was die Session so hergab. Anschließend legte man ihn in einen eigens gezimmerten Holzsarg, gefertigt vom vereinseigenen „Holzwurm“ Georg Bethke. Ein Mann, der offenbar weiß, wie man Möbel baut, die auch einem Gott des Weines standhalten – zumindest bis zur Feuerstelle.



Die Witwe trauert – das Publikum auch, aber vor Lachen

Traditionell durfte sich „Witwe“ Christa Budde als Erste verabschieden. Mit einer Mischung aus Pathos und trockenem Humor würdigte sie den Verstorbenen, der – so munkelt man – in der Session wieder einmal „über seine Verhältnisse gelebt“ hatte. Die Trauergemeinde folgte ihrem Beispiel und nahm Abschied, teils mit Taschentüchern, teils mit Grinsen.

Vereinsgeistlicher Hartmut Sachser hielt die Predigt und erinnerte daran, dass Bacchus für die „karnevalistischen Sünden“ büßen müsse. Ein Satz, der bei einigen Gästen für nervöses Hüsteln sorgte.

Ein Funke genügt – und Bacchus zeigt, was in ihm steckt

Am Verbrennungsort angekommen, zeigte Bacchus, dass er nicht nur Gott des Weines, sondern auch ein echter Hitzkopf ist: Er ging „wegen seines übermäßigen und hochprozentigen Alkoholgenusses gut in Flammen auf“ – wie es im Protokoll heißt. Ein Abgang, der selbst Hollywood neidisch machen würde.

Nach der Trauer ist vor der Feier

Zurück im Vereinsheim wurde der „Verlust“ bei Getränken und Gesprächen verarbeitet. Man diskutierte über die Session, das Schicksal des Kameraden Bacchus und darüber, ob er im nächsten Jahr wohl wieder aufersteht. Die Antwort ist klar: Natürlich tut er das – schließlich ist er der zuverlässigste Wiederkehrer seit dem Phönix.