Corona-Tests auch mit Europameisterschaft auf Leinwand

RV Wanderlust und Schützenverein testen auch in den Sommerferien

Dies haben alle fußballbegeisterten Testwilligen gerne angenommen. Das Achtelfinalspiel England – Deutschland bei der Europameisterschaft am 29.6.2021 wurden während der Corona-Schnelltests auf der großen Leinwand im Vereinsheim an der Otto-Prein-Str. übertragen. Damit trugen die Tester*innen vom RV Wanderlust und Schützenverein Methler den aktuellen Bedürfnissen Rechnung.

Anstoß war um 18:00 Uhr und es verpasste niemand etwas, als zwischen 17 und 19 Uhr getestet wurde. Die Organisatoren meinen, dass sie wieder einmal anderen Teststellen gegenüber die Nase vorn haben.

Seit dem 20.3.2021 testet nun das auf 23 Personen angewachsene ehrenamtliche Helferteam unermüdlich. Zwar ebbt die Anzahl der Testwilligen etwas ab, was mit den Aufhebungen der Einschränkungen und des Anteils der vollständig geimpften Personen zu tun hat. Jedoch haben in der vergangenen Woche noch über 320 Tests stattgefunden.

Die Organisatoren, Manfred Chytralla vom RV Wanderlust und Dirk Poppke vom Schützenverein verfolgen die Tendenz aufmerksam. Weil bei Urlaubsreisen auf die Deutschen Nordseeinseln und in andere Urlaubsländern wie Dänemark und Schweden sowie bei Flugreisen derzeit noch negative PoC-Testzertifikate benötigt werden, will man den Urlaubern die Wege vereinfachen und diesen Service zunächst bis zu den Sommerferien am 5.7.2021 zu den gewohnten Öffnungszeiten anbieten. Ab 6.7., so haben sich die ehrenamtlich tätigen Helfer*innen bei einer Zusammenkunft am Sonntag, 27.6.2021 dazu entschlossen, die Testungen weiterhin montags bis freitags von 17 – 19 Uhr allerdings samstags und sonntags eingeschränkt von 11 – 14 Uhr für die Bürger anzubieten.

Darüber hinaus will man Testmöglichkeiten vorhalten, wenn beispielsweise große private Feiern, wie Hochzeiten oder Geburtstage anstehen, bei denen zur eigenen Sicherheit eine große Anzahl Gäste getestet werden sollen.

Große Resonanz bei Fotoausstellung „Winterleuchten“ im Bürgerhaus

Ein Besuch heute letztmalig möglich

Erwartungsgemäß wurde die Fotoausstellung „Winterleuchten 2020“ im Bürgerhaus Methler von der Bevölkerung im Stadtteil Methler hervorragend angenommen. Die Kamener Lichtkunstfirma Smartlite sorgte am dritten Adventswochenende für eine faszinierende Illumination des Lutherplatzes in Methler. Zur vom RV Wanderlust Methler initiierten Ausstellung, bei die entstanden Motive in eindrucksvolle Fotografien von Frank Heldt verwandelt wurden, kamen nicht nur zahlreiche Besucher, sondern es wurden auch eine Menge Bilder verkauft.



Dabei stand die Ausstellung kurz vor dem Aus. Durch die Corona-Situation waren keine Stellwände zu bekommen, an denen die Bilder aufgehängt werden konnten. Alle Stell- und Trennwände von Stadtverwaltung, Stadthalle, Schulen und Bürgerhäusern waren bei Impfzentren und Corona-Schnelltestzentren im Einsatz. Und die großen Firmen in Kamen und Umgebung benötigten diese selbst zum Abtrennen von sensiblen Bereichen.

Erst kurz vor Beginn des Ausstellungstermins zeichnete sich eine Lösung ab. Der ehemalige Radballspieler des RV Wanderlust, Christian Chytralla, fertigte kurzerhand in seiner Kamener Firma Steelvoll aus 70 Metern Stahlrohr 10 Stellwände und rettete damit die Fotoausstellung. Nicht nur das: durch die offenen Rahmen eröffnete der Metallkünstler nunmehr offene Sichtachsen, vergleichbar mit großen Ausstellungen wie der „Dokumenta“ in Kassel. Die gerahmten Bilder schwebten nun in Mitten der Rahmen.

Vereinsvorsitzender Manfred Chytralla und Bürgermeisterin, Elke Kappen, eröffneten die Ausstellung im Beisein vom Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek, dem Kulturausschussvorsitzenden, Daniel Heidler, und einer ganzen Reihe seiner Ratskolleg*innen aller Parteien am 18.6. mit einer feierlichen Vernissage

Mit dabei waren auch die Leitungen beider Grundschulen, eine Vielzahl von Kindergartenleitungen, die Chefin des Altenzentrums Peter und Paul, der Geschäftsführer der GSW, der Vorstand der Sparkasse UnnaKamen, Ortsheimatpfleger sowie weitere Gäste aus Geschäfts- und Vereinswelt und dem medizinischen Bereich des Stadtteils. Einige von ihnen konnten es nicht abwarten und stibitzten heimlich vor der offiziellen Eröffnung in die Ausstellungsräumlichkeiten.

Alle waren unisono sichtlich begeistert bei der Betrachtung der atemberaubenden Aufnahmen. Ein weiteres Highlight waren die Video-Sequenzen, in eigens dafür abgedunkelten Bereichen mittels Beamer. Dort wurden die Besucher in einen märchenhaften Bann gezogen.

Kurzfristig hatten sich der RV Wanderlust und Frank Heldt zusätzlich dazu entschlossen, auch den zu Ostern von der Fa. Smartlite illuminierten Förderturm vom Schacht Grillo der ehemaligen Zeche Monopol in diese Fotoausstellung mit einzubeziehen. Auch diese Bilder fanden Abnehmer, da das Bürgerhaus als Ausstellungsort in Kaiserau, wo früher die Bergleute mit ihren Familien in Straßenzügen lebten, die in Sektionen unterteilt waren, der geschichtsträchtigen Vergangenheit gerecht wurde.

Die Fotografien eignen sich hervorragend für die Verschönerung von Büro- Praxis- und Geschäftsräumlichkeiten sowie auch für den privaten Bereich. Sie können deshalb nach der Ausstellung in verschiedenen Größen und Ausführungen wie Acryl, Alu-Dibond, Hartschaumplatte, oder Leinwandoptik bestellt und käuflich erworben werden. Näheres unter der Rufnummer von Frank Heldt (0176-32275191).

Who ist Who bei der Vernissage

Fotoausstellung „Winterleuchten“ im Bürgerhaus stand vor dem Aus

Das hätten sich die Organisatoren nicht träumen lassen. Die Durchführung der einmaligen und mit Spannung erwarteten Fotoausstellung Ende Juni vom Winterleuchten 2020 im Bürgerhaus Methler stand kurz vor dem Aus. Durch die Corona-Situation waren keine Stellwände zu bekommen, an denen die Bilder aufgehängt werden konnten. Alle Stell- und Trennwände waren bei Impfzentren und Corona-Schnelltestzentren im Einsatz.

Weder bei der Stadtverwaltung noch bei Stadthalle, Schulen und Bürgerhäusern waren Stell- bzw. Trennwände leihweise zu bekommen. Und die großen Firmen hatten sie selbst zum Schutz ihrer Mitarbeiter und Kunden in Gebrauch Was tun? Erst kurz vor Beginn des Ausstellungstermins zeichnete sich eine Lösung ab.

Der ehemalige Radballspieler des RV Wanderlust, Christian Chytralla, fertigte kurzerhand in seiner Kamener Firma Steelvoll aus 70 Metern Stahlrohr 10 Stellwände und rettete damit die Fotoausstellung. Nicht nur das: durch die offenen Rahmen eröffnete der Metallkünstler nunmehr offene Sichtachsen, vergleichbar mit den Ausstellungen bei der „Dokumenta“ in Kassel.

Eine der nobelsten Veranstaltungen in Methler seit sehr langer Zeit, urteilten unisono die Gäste der Vernissage am 18.6.. Der Vorsitzende des Radsportvereins Wanderlust Methler 1900 eröffnete die Vernissage im Beisein vom Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek und einer ganzen Reihe von illustren Gästen. Leider hatte die Heimatministerin, Ina Scharrenbach aus Kamen, aus Termingründen absagen müssen.



Kamens Bürgermeisterin, Elke Kappen, hielt eine Laudatio auf den eloquenten und umtriebigen RV Wanderlust und erwarb kurz danach das erste Bild. Der Kulturausschussvorsitzende, Daniel Heidler, war mit vielen seiner Ratskollegen aller Parteien gespannt auf die Fotografien von Frank Heldt, den über Methler und Kamen hinaus bekannten Fotografen. Die Leitungen beider Grundschulen, eine Vielzahl von Kindergartenleitungen, die Chefin des Altenzentrums Peter und Paul, der Geschäftsführer der GSW, der Vorstand der Sparkassen UnnaKamen stibitzten heimlich vor der offiziellen Eröffnung in die Ausstellungsräumlichkeiten.

Auch Ärzte und das heimische Apothekenehepaar der Kaiserau-Apotheke, einige Vereinsvorsitzende sowie der Ortsheimatpfleger waren sichtlich begeistert bei der Betrachtung der atemberaubenden Aufnahmen. Ein weiteres Highlight waren die Video-Sequenzen, in eigens dafür abgedunkelten Bereichen mittels Beamer. Dort wurden die Besucher in einen märchenhaften Bann gezogen. Verantwortlich dafür war die Kamener Lichtkunstfirma Smartlite, die bekanntlich am dritten Adventswochenende für die faszinierende Illumination sorgte.

Kurzfristig hatten sich der RV Wanderlust und Frank Heldt zusätzlich dazu entschlossen, auch den zu Ostern von der Fa. Smartlite illuminierten Förderturm vom Schacht Grillo der ehemaligen Zeche Monopol in diese Fotoausstellung mit einzubeziehen. Mit dem Bürgerhaus als Ausstellungsort in Kaiserau, wo früher die Bergleute mit ihren Familien in Straßenzügen lebten, die in Sektionen unterteilt waren, wird man damit einer geschichtsträchtigen Vergangenheit gerecht.

Die Fotografien eignen sich hervorragend für die Verschönerung von Büro- Praxis- und Geschäftsräumlichkeiten sowie auch für den privaten Bereich. Sie können deshalb nach der Ausstellung in verschiedenen Größen und Ausführungen bestellt und käuflich erworben werden. Bei den Musterexemplaren aus Acryl, Alu-Dibond, Hartschaumplatte, sowie in Leinwandoptik oder auch nur Drucke unter Glasrahmen fällt die Auswahl sicherlich nicht leicht. Näheres unter der Rufnummer von Frank Heldt (0176-32275191).

Fotoausstellung vom Winterleuchten 2020 im Bürgerhaus Kamen- Methler

Einmalige Fotoausstellung vom Winterleuchten vom 21. – 28.6. im Bürgerhaus Methler mit atemberaubenden Fotos und Videos vom Fotografen Frank Heldt.

Die Besucher des bisher einmaligen Events des Winterleuchtens auf dem Lutherplatz vor der Margaretenkirche am dritten Adventwochenende sind immer noch beeindruckt von der faszinierenden Illumination, wofür die Kamener Fa. Smartlite verantwortlich zeichnet. So ein farbenprächtiges Event hat es in Methler bisher noch nicht gegeben. Alle Besucher sind ausnahmslos begeistert vom beeindruckenden Lichtspiel.

Leider haben viele den Weg aufgrund der Coronasituation gescheut und konnten sich nur vom Hörensagen bzw. aus der Presse oder den sozialen Netzwerken über die Dimension dieses Ereignisses einen Eindruck verschaffen. Der ausrichtende Radsportverein Wanderlust Methler will deshalb mit dieser Fotoausstellung einer großen Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, sich nachträglich in dieses Event hineinzuversetzen. Mit verschiedensten Bildern aus unterschiedlichsten Perspektiven wird das Ereignis noch einmal hautnah zu erleben sein.

Frank Heldt, der über Methler und Kamen hinaus bekannte Fotograf, zeigt atemberaubende Aufnahmen in Profiqualität des in Methler bisher noch nicht dagewesenen Events. Mit weiteren Highlights wie z.B. Video-Sequenzen, die in eigens dafür abgedunkelten Bereichen mittels Beamer an Projektionsflächen zu bestaunen sind, werden die Besucher in einen märchenhaften Bann der Illumination gezogen.

Die Besucher können die Atmosphäre der Originalveranstaltung hautnah spüren, weil auch der Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde Methler mit seinen Liedern zu hören ist. Die Drohnenaufnahmen aus ca. 120 m Höhe vom Hobbyfotografen Christian Chytralla, Inhaber der Fa. Steelvoll aus Kamen, vervollkommnen dieses Gefühl.



Nunmehr hat sich der RV Wanderlust und Frank Heldt zusätzlich dazu entschlossen, auch den zu Ostern von der Fa. Smartlite illuminierten Förderturm der ehemaligen Zeche Monopol in diese Fotoausstellung mit einzubeziehen. Mit dem Bürgerhaus als Ausstellungsort in Kaiserau, wo früher die Bergleute mit ihren Familien in Straßenzügen lebten, die in Sektionen unterteilt waren, wird man damit einer geschichtsträchtigen Vergangenheit gerecht.

Die Ausstellung wird, so die Coronasituation es zulässt vom 21. – 28.6. arbeitstäglich jeweils 16:00 bis 19:00 Uhr im Bürgerhaus Methler, Heimstr. 3 zu sehen sein. Die tollen und ausgesprochen gelungenen Bilder dürfen kostenlos bewundert werden, allerdings wird der RV Wanderlust eine Spendenbox aufstellen. Damit sollen zumindest die Erstellungskosten und der Aufwand des Vereins ausgeglichen werden.

Die Fotografien eignen sich hervorragend für die Verschönerung von Büro- Praxis- und Geschäftsräumlichkeiten sowie auch für den privaten Bereich. Sie können deshalb nach der Ausstellung in verschiedenen Größen und Ausführungen bestellt und käuflich erworben werden. Bei den Musterexemplaren aus Acryl, Alu-Dibond, Hartschaumplatte, sowie in Leinwandoptik oder auch nur Drucke unter Glasrahmen fällt die Auswahl sicherlich nicht leicht.

Testzentren von RV Wanderlust/Schützenverein Methler und Kaiserau-Apotheke haben nichts mit dubiosen Testzentren gemein

Die negative Berichterstattung über dubios arbeitende und abrechnende Testzentren in den Medien ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich rechtschaffen um das Wohl der Menschen kümmern. Zu dieser Einschätzung kommen Margarete Tautges, Apothekerin und Inhaberin der Kaiserau-Apotheke und Manfred Chytralla, der das Testzentrum der beiden Traditionsvereine RV Wanderlust und Schützenverein Methler in Methlers Dorfkern ins Leben gerufen hat.

Chytralla wies bereits mit seinem Zwischenbericht ans Gesundheitsamt Unna vom 18. April auf einige Merkwürdigkeiten hin. Diese wurden ihm von Kunden anderer Testzentren in anderen Städten mitgeteilt.

Es ging u.a. darum, dass in anderen Testzentren bei mehreren Tausend durchgeführten Tests noch keine positiven Befunde herausgefiltert wurden. Im Vereinsheimtestzentrum wurden inzwischen 16 positiv an Corona infizierte Personen entdeckt, von denen nahezu 90 % im folgenden PCR-Test bestätigt wurden. Bei manchen dubiosen Testzentren wurden bei angeblich fünfstelligen Tests nicht ein positiver Test festgestellt. Leicht zu begründen, meint Chytralla, denn bei einem positiven Schnelltest wird nämlich eine Überprüfungs- und Nachverfolgungsmaschinerie in Gang gesetzt, die für die dubiosen Teststellen ein unkalkulierbares Risiko darstellen.

Für Chytralla und Tautges sind die Ergebnisse der Recherchen von den Medien klar nachvollziehbar. Während die beiden heimischen Teststellen lediglich die Selbstkosten der Testkits in Höhe von 3 – 4 € (je nach Kaufdatum) zur Erstattung einreichen, kommen offensichtlich bei den Teststellen mit einer unredlichen Einstellung die Höchstbeträge von 6 € zur Abrechnung, obwohl diese Sachkosten gar nicht entstanden sind.

Aber auch die Anzahl der durchgeführten und abgerechneten Tests wird mit den Daten der Testlingen von den heimischen Teststellen exakt dokumentiert. Die im Vorfeld eingeholten Daten werden minutiös erfasst und datenschutzsicher archiviert. Diese können also jederzeit gegenüber prüfenden Stellen belegt werden.

Wie man hört werden in der Nachbarstadt die Testergebnisbögen von den Getesteten selbst ausgefüllt und lediglich das Testergebnis von der Teststelle eingetragen und dem Betreffenden mitgegeben, so dass der Teststelle dann kein Dokument zur Prüfung mehr vorliegt. Es werden nur die Anzahl der Getesteten gestrichelt.

Es kam auch vor, dass die Testwilligen sich beispielsweise im Vereinstestzentrum von Wanderlust und Schützenverein Methler darüber wunderten, dass lediglich ein Vorzeigen des Personalausweises nicht zum Testen ausreichte. Andernorts, so berichteten man den Helfern, sei eine Bekanntgabe von personenbezogenen Daten nicht notwendig.

Bei der Dokumentation der Tests und Erfassung in das Abrechnungssystem werden bei den heimischen Testzentren die buchhaltungstechnischen- und kaufmännischen Grundsätze durch die Einhaltung des Vier- bzw. Sechsaugenprinzips angewandt und eingehalten. Ebenso erfolgt die Abrechnung mit der KVWL nach deren Vorgaben. Die Aufbewahrung der zahlungsbegründenden Unterlagen werden zusammen mit den erfassten Teilnehmerdaten tageweise in Ordnern (s. beigefügte Bild der Ordner vom Vereinstestzentrum) abgelegt und bis 31.12.2024 zur Prüfung aufbewahrt.

Im Übrigen, so Chytralla und Tautges, können sich die am Ort ansässigen Teststellen wegen des Gesichtsverlustes gar keine Unredlichkeiten erlauben. Sie hoffen auf eine baldige Prüfung, so dass es den unredlich arbeitenden Teststellen nicht ermöglicht wird, Daten z. B. aus Telefonbüchern zu erfinden.


Pättkesfahrt des RV Wanderlust Methler am 03.06.2021 fällt aus

Lange hatten die Organisatoren gehofft, dass die Inzidenzzahl für Kamen unter die „magische“ Zahl von 50 fallen und sich das einige Tage auch bestätigen würde. Das hätte erhebliche Lockerungen der Coronabeschränkungen nach sich gezogen. Leider lag die gemeldete Zahl am Samstag noch bei über 51.

Leider sind deshalb die behördlich angeordneten Auflagen, die der Verein bei der Mittags- und Schlussrast treffen müsste, nicht ohne weiteres einzuhalten, so dass die Veranstaltung abgesagt werden muss, die sonst am Fronleichnamstag, 03.6., stattgefunden hätte.

Seit weit über 50 Jahren veranstaltet Wanderlust die beliebte Radeltour. Besonders Familien mit Kindern schätzen die flachen und leicht zu befahrenen Strecken. Diesmal hätte sie „Vereinspfadfinder“, Horst Dieckheuer, in den Nordosten knapp außerhalb unseres Kreises nach Sandbochum geführt.

Die Organisatoren sind zuversichtlich und spielen mit dem Gedanken, bei weiteren Lockerungen der Einschränkungen, die Tour im September durchführen zu lassen.


Einmal geimpft – trotzdem positiv getestet und ansteckend

Derzeit wird von der Politik darüber diskutiert, inwieweit Lockerungen für bestimmte Personengruppen in Frage kommen sollen. Im Testzentrum von Wanderlust und Schützenverein Methler haben die Tester eine bemerkenswerte Variante festgestellt, die die bereits einmal Geimpften aufhorchen lassen sollte.

Eine vor 24 Tagen zum ersten Mal geimpften Person wollte sich wegen eines Maniküretermins einen negativen Test beim Testzentrum in der Otto-Prein-Str. in Methler bescheinigen lassen. Der Schnelltest am 4.5. gegen 17:25 Uhr ergab jedoch einen positiven Befund.

Die Helfer*innen übergaben der völlig fassungslosen Frau das Ergebnis und baten sie sodann zum PCR-Abstrich, der seit dem vergangenen Wochenende nunmehr sofort nach einem positiven Schnelltest ebenfalls im Vereinsheim des RV Wanderlust abgenommen werden kann.

Das im Zusammenarbeit mit der Kaiserau-Apotheke beauftragte Labor bekam den Abstrich im Laufe des Vormittags des nächsten Tages. Das Labor stellte die britische Covid 19-Variante B117 mit einem CW-Wert fest, der die Frau als hoch infektiös und ansteckend ausweist.

Das bedeutet, dass eine Person, die erst einmal geimpft wurde innerhalb der üblichen Karenzzeit sich sehr wohl mit dem Coronavirus infizieren und demnach auch andere anstecken kann.

Das Gesundheitsamt meldete sich umgehend bei ihr und fragte die Kontaktpersonen der vergangenen Tage ab. Ebenfalls am selben Tag nahm das Gesundheitsamt Kontakt mit diesen Personen auf und veranlasste die notwendigen Maßnahmen.

Beim Testzentrum des RV Wanderlust und Schützenverein Methler freut man sich, dass man zusammen mit dem Gesundheitsamt so effektiv und schnell an der Unterbrechung der Infektionsketten mithelfen kann. Gleichzeitig weist man darauf hin, dass erst einmal Geimpfte nicht der trügerischen Sicherheit eines umfassenden Schutzes unterliegen sollten und sich weiterhin testen lassen sollen, um nicht unwissentlich andere anzustecken.


Aktueller Bericht dazu aus dem Hellweger Anzeiger online vom 16.05.2021:

PDF: Bericht-HA-Onlineausgabe-2021-05-16

Rührung und Dankbarkeit

Eine Welle der Hilfsbereitschaft für die junge Mutter erreicht uns gerade. Das Ehepaar Manfred und Ursula Böckmann hat uns am Mittwoch, 5.5.21, einen Warenkorb voll mit Lebensmitteln und einen selbst gebackenen Kuchen für die junge Mutter übergeben. Auf ein Päckchen in diesem Warenkorb klebten Christa und Wolfgang Brassat aus der Lindenallee, die zufällig die Lebensmittelspende sahen, noch einen 20,00 Euro-Schein.



Frau Verena Mann, Pfarrerin der evangel. luth. Kirchengemeinde Methler, hat uns zwei 30 € Einkaufgutscheine vom örtlichen REWE-Händler für die junge Mutter für die 26jährige gegeben. Und Mike Eberl und Birgit Recker halfen mit Konserven und Obst in Gläsern.

Die junge Mutter weinte bei der Übergabe durch Wolfgang Merkel und Manfred Chytralla vor Rührung und Dankbarkeit.


Aus der Presse:

Ein Dorf rückt zusammen – Ergreifende Geschichte mitten aus dem „Corona-Leben“ in Methler

Fotos: Marcel Drawe – Hellweger Anzeiger

Das ging den ehrenamtlichen Helfer*innen schon unter die Haut, was sie letzten Samstag im Corona-Schnelltestzentrum des RV Wanderlust und des Schützenverein Methler erlebten. Eine junge Mutter mit ihrem 13 Monaten alten Baby wollte mit dem Kinderwagen zu Fuß zum Einkaufen nach Kaiserau. „Nur mal eben zum Vereinsheim des RV Wanderlust zum Schnelltest“, dachte sie, und ließ dort rasch einen Corona-Schnelltest machen, weil sie einen merkwürdigen Husten hatte.

Dann der Schock: Auf dem Testkit bildete sich nach nur wenigen Minuten deutlich ein zweiter Streifen aus. Und der bedeutet: der Schnelltest ist positiv.

Die Helferin, die den Test vorgenommen hatte, teilte der jungen Mutter das Ergebnis mit und die war völlig fertig und weinte. Sie sei erst vor kurzer Zeit der Liebe wegen nach Methler gezogen, doch jetzt steht sie mit ihrem Kind ganz alleine da, weil die Beziehung zerbrochen ist. Sie habe kein Auto und die Zeit, soziale Kontakte zu knüpfen, war zu kurz. Und nun das: Quarantäne.

Wer soll nun für sie und das Kind einkaufen? Was ist, wenn die Erkrankung plötzlich schlimmer wird? Was ist dann mit dem Kind? Eine Welt brach für sie zusammen.

Die ehrenamtlichen Helfer*innen der Schnellteststelle von Wanderlust und Schützenverein sind wohl eine der wenigen, wenn nicht sogar die einzige Teststelle, die sich in einer selbst initiierten Nachbetreuung um die in ihrem Schnelltestzentrum positiv getesteten Menschen kümmern.



Man ist ganzheitlich und nachhaltig für das Dorfleben tätig und beendet sein Engagement nicht mit dem Schließen der Tür im Vereinsheim. Nach einem positiv verlaufenen Testergebnis wird in Telefonaten u.a. die häusliche Situation abgefragt, um einen Hilfsbedarf zu analysieren. Im Bedarfsfall wird Hilfe im leistbaren Rahmen angeboten. Außerdem vergewissert man sich, dass die weitere Betreuung durch das Gesundheitsamt gewährleistet wird.

In dem folgenden Telefonat mit der jungen Mutter war diese völlig am Boden zerstört, ob der ungewissen Situation.

Spontan entschloss man sich, der Mutter zu helfen und kaufte nach Rücksprache mit ihr die fürs Wochenende notwendigen Lebensmittel für Mutter und Kind ein. Diese Waren wurden noch am Samstag vor die Wohnungstür in Methlers Dorfkern gestellt. Finanziert wurde dieser Einkauf durch die Spenden derjenigen, die sich im Vereinsheim haben testen lassen und eine Spende in das dortige Sparschwein gesteckt haben. Damit hat also das ganze Dorf mitgeholfen und die junge Mutter war sprachlos vor Rührung.

Überraschende Erkenntnisse beim Corona-Schnell-Testzentrum von RV Wanderlust und Schützenverein Methler

Foto: Marcel Drawe – Hellweger Anzeiger

Immer wieder hört man: „Warum soll ich mich testen lassen, ich habe doch gar keine Symptome.“ Mit diesem Trugschluss wollen nun die Helfer*innen der Corona-Schnellteststelle von RV Wanderlust und Schützenverein Methler aufräumen und gehen mit einem Fall an die Öffentlichkeit.

Beeindruckend fanden die Helfer*innen die Aussage einer nach positiven Schnelltest auch positiv PCR-getesteten Dame, dass sie keinerlei Beschwerden habe. Ihr gleichfalls per PCR-Test positiv getesteter Ehemann hütete allerdings einige Tage lang mit einer Temperatur von über 39° C das Bett. Überraschend war, dass der C-Wert, der als Indikator für das Ansteckungsrisiko im positiven PCR-Test ermittelt wird, bei der 52-jährigen symptom- und beschwerdefreien Dame ein höheres Infektionsrisiko auswies, als bei ihrem fiebernden, niedergeschlagenen und bettlägerigen Ehegatten.

Wenn diese Frau also nicht in Quarantäne geschickt worden wäre, hätte sie unwissentlich andere anstecken können. Und diese angesteckten Personen hätten einen durchaus schweren Verlauf der Erkrankung haben können. Darüber hinaus wäre das Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung der Kontakte vor eine schier unlösbare Aufgabe gestellt worden, weil sich die infizierte Person an keine andere erinnern hätte können, die mit dem Virus infiziert war.

Bei den von beiden Vereinen selbst initiierten Nachbetreuung wurden sie von fünf im Schnelltest positiv getesteten Personen informiert, dass die Überprüfung des jeweiligen positiven Schnelltestergebnisses mittels eines PCR-Test bestätigt wurde.

Bemerkenswert auch die Aussage der Ehefrau einer anderen im Schnelltest positiv getesteten Person. Sie wurde von jemanden angesprochen, dass er nichts von Schnelltests halte. Daraufhin informierte sie ihn, dass ihr Ehemann nur durch den Test im Vereinsheim des RV Wanderlust die Info über das Vorliegen einer Corona-Infektion erhalten habe und die erforderlichen Maßnahmen ergriffen hat. Darüber sei sie sehr dankbar.

Eine weitere positiv getestete Person berichtete über einen Gewichtsverlust von 7 Kg innerhalb der Quarantänezeit. Eine andere über das bekannte Phänomen des Geruchs- bzw. Geschmacksverlust (bis auf Salz).

Die Initiatoren und gleichzeitig die Vorsitzenden der beiden Vereine Manfred Chytralla und Dirk Poppke appellieren deshalb an die Menschen, dass sie von dem für sie kostenlosen Schnelltests Gebrauch machen sollen. Das Schnell-Testzentrum in der Otto-Prein-Str.29 öffnet montags bis freitags täglich von 17 – 19:00 Uhr, samstags von 10 – 15:00 Uhr und sonntags von 11 – 16:00 Uhr. Das Testergebnis kann nach ca. 15 Minuten mitgenommen werden und hat eine Gültigkeit von 24 Stunden. Diejenigen mit Termin können sich ihr Ergebnis ohne Wartezeit per eMail zuschicken lassen.

Besonders bei älteren Mitmenschen kommt das Angebot an, sich auch ohne Termin testen zu lassen, denn eine Online-Anmeldung ist nicht jedermanns Sache. Es werden genügend Testkapazitäten vorgehalten.


Aktuelle Zeitungsartikel dazu:


Beitragsfoto oben: Marcel Drawe für den Hellweger Anzeiger